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Kaibach sechster auf dem Nürburgring

07/08/2017

 

Ein Rennwochenende mit Licht und Schatten hat Tourenwagenfahrer Sandro Kaibach aus Bad Waldsee in der ADAC TCR Germany am Nürburgring erlebt. Der 19-jährige Audipilot vom Team Aust Motorsport wurde im Qualifying hervorragender Fünfter und in den zwei Rennläufen 14. und Sechster. Er verpasste damit zwar die angestrebte Top-fünf-Platzierung knapp, rückte im Gesamtklassement aber auf Platz acht vor.

Sandro Kaibach hatte sich für das Wochenende auf dem Nürburgring viel vorgenommen. Mit seinem Audi RS 3 LMS wollte er die Top fünf angreifen, vielleicht sogar das Podest. Am Ende wurde es immerhin einmal Platz sechs, damit wiederholte er sein bisher bestes Saisonergebnis von Zandvoort. Dass er bereits in seinem ersten Jahr unter die besten fünf in der ADAC TCR Germany fahren kann, bewies Kaibach im Qualifying. Im ersten Lauf fuhr er souverän auf Platz vier, im zweiten Durchgang wurde er Fünfter und hinter dem erfahrenen Niels Langeveld zweitbester Audifahrer. „Das Qualifying lief super“, sagt Kaibach, „ich war deshalb guter Dinge für das Rennen.“

 

Berührung in Kurve zwei

Aber wie so oft im Motorsport kommt es meistens anders, als man es plant. Wieder mal gab es im ersten Lauf am Samstag einen turbulenten Start. Schon in der zweiten Kurve bekam Kaibach eine Berührung von einem Konkurrenten, die Stoßstange und die Spur seines Fahrwerks wurden in Mitleidenschaft gezogen. Kaibach wurde in der Anfangsphase des Rennens schnell auf Platz zehn durchgereicht. Den hielt er bis zu einer Safety-Car-Phase kurz vor Schluss. Nach einem nicht geglückten Überholmanöver bekam Kaibach eine schlechte Position in einer der letzten Kurven und büßte dann nach einer weiteren Kollision noch mal Plätze ein. „Das erste Rennen war ärgerlich, es war ziemlich viel beschädigt am Auto“, sagt Kaibach. Platz 14 war sicher eine kleine Enttäuschung, gerade auf dem Nürburgring, der Kaibach eigentlich liegt.

Das konnte er dann im zweiten Lauf am Sonntag zeigen. Über Nacht wurde Kaibachs Audi RS 3 LMS repariert. „Ich wollte mich am Start aus allem raushalten“, sagt Kaibach, der auf Platz sechs ins Rennen ging. Die ersten zehn starten in der ADAC TCR Germany im zweiten Lauf in umgekehrter Reihenfolge, der Erste des Qualifyings auf Platz zehn, der Zehnte auf Platz eins und so weiter. Wieder erwischte Kaibach keinen optimalen Start, nach einem Crash direkt vor ihm verlor er zwei Plätze. Im Rennverlauf konnte er die aber wieder gutmachen, auch weil Max Hofer als Verursacher des Startunfalls eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam.

 

Speed stimmt

 

„Ich konnte den Speed der Führenden gut mitgehen“, sagt Kaibach weiter, der immer wieder Attacken auf den vor ihm fahrenden Niels Langenveld startete, aber nicht mehr vorbeikam. Mit Platz sechs erreichte der Bad Waldseer wieder ein Top-Resultat und Punkte für die Rangliste. In der Meisterschaft rutschte Kaibach sogar einen Platz nach vorne, er ist jetzt Gesamtachter. „Nach dem guten Qualifying hatte ich mir sicher mehr erwartet, aber das Ergebnis ist trotzdem im Rahmen“, sagt Kaibach, „die Punkte aus dem zweiten Rennen haben mir sehr geholfen.“

 

Nach dem Abbau am Nürburgring und der Rückreise zusammen mit seinem Vater und Manager Dieter Kaibach aus der Eifel hatte Sandro Kaibach am Montag noch frei, ab Dienstag arbeitet er wieder beim Autohaus Sirch in Leutkirch, wo er eine Ausbildung als Kraftfahrzeugmechaniker absolviert. Dagegen macht die Rennserie ADAC TCR Germany jetzt erst einmal Sommerpause. Die beiden abschließenden Rennen finden vom 15. bis 17. September auf dem Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal) und vom 22. bis 24. September auf dem Hockenheimring statt. Vor allem beim nächsten Rennen vor den Toren von Chemnitz rechnet sich Kaibach wieder einiges aus. „Die Strecke müsste dem Audi eigentlich gut liegen“, sagt Kaibach, wieder geht es durch viele schnelle Kurven, wo es auf eine gute Aerodynamik ankommt. Auf dem Sachsenring will der 19-Jährige noch mal das Podium angreifen, in Hockenheim werde es dann etwas schwieriger. „Wir werden versuchen, im nächsten Rennen wieder alles rauszuholen.“

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